HOLIDAY BABY DRINKS !

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Warum eigentlich Holiday?-Everyday is Holiday!!!!

Auch wenn fertige Smoothies heute in jedem Supermarkt-Kühlregal zu finden sind, lohnt es sich, sie selbst zu machen:

„Quetschies“ mögen viele Kinder gerne, denn neben dem Genuss, zählt für sie auch der Spaßfaktor. Die Dinger sind lustig in der Handhabung, schmecken süß und lassen sich „nuckeln“, was an die Babyzeit erinnert. Deshalb sind sie auch nicht optimal zum Dauergebrauch geeignet – schon allein wegen der Zahngesundheit.

Besser ist natürlich frisches Obst, doch manche Kinder wollen davon einfach nichts wissen. Da ist der Quetschbeutel zwischendurch durchaus hin und wieder eine gute Zwischenlösung.


Ein echter Smoothie ist jedoch ein frischer Fruchtsaft mit Stumpf und Stiel.

Gekaufte Smoothies in den Quetschbeuteln bestehen aus verschiedenen, meist 2-3 Grundzutaten und sind meist noch mit einem Mix aus verschiedenen Saftkonzentraten  wie z.B. Zitronensaft, Karottensaftkonzentrat etc. verfeinert, um die Geschmacks- und vor allem Süßintensität zu optimieren. Aber auch um optisch bzw. farblich besser auszusehen, werden verschiedene Fruchtsaftkonzentrate zusammen gemixt.Je nach Fruchtzutaten und Hersteller sind die Beutel mal mehr oder weniger kalorienreich.

 100g  (1 Beutel) haben bei manchen Herstellern immerhin ca. 290kcal !!!

 

Was ist der Vorteil wenn du Smooties selbst herstellst und abfüllst?

  1. Du entscheidest, was hinein kommt (gut, wenn Unverträglichkeiten bestehen oder deine Familie eine bestimmte Ernährungsweise einhält, etwa vegan lebt) und es ist kein industrielle Zucker darin enthalten und ausschließlich die süße und der Geschmack von Obst oder Gemüse.
  2. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt, um deinem  Babys die ersten Smoothies testen zu lassen? Smoothies mit frischer Milch bitte erst nach dem 1. Lebensjahr. Achtung auch bei  Früchten mit Kernen.
  3. Beginne mit Smoothies wenn du möchtest einfach dann,wenn du damit anfängst den ersten Babybrei zu zufüttern.
  4. Achtung bei zu jungen Babies , denn die Verdauung ist noch sehr sensibel und man sollte langsam, nach und nach beginnen um das Kind nicht zu überfordern.
  5. Achtung! Generell ist es so, dass erhitzte Fruchtpürees oder Gemüsebreie besser bekömmlich sind als rohe Früchte und Gemüse.Hin und wieder ist gegen etwas rohes Obst oder Gemüse im Beikostalter nichts einzuwenden, so lange dein Baby das verträgt.
  6. Im zweiten Halbjahr, wenn die Beikost eingeführt wurde, kann auch mal nachmittags ein geriebener Apfel z.B. in Kombination mit unseren Getreidebreien gefüttert werden. Generell würde ich rohes Obst oder Gemüse erst gegen Ende des ersten Lebensjahres (wenn es Richtung Familienkost geht) anbieten. Bei den Sorten am besten langsam vortesten.Reife, weiche Äpfel, Birne, Banane, Aprikosen sind übliche Sorten. Je nach Verdauung Deines Kindes kannst Du dann zu anderen Früchten wechseln.
  7. Am besten sind Bio-Obst und -Gemüse, diese sind am schadstoffärmsten und schälen bietet weiteren Schutz vor möglichem Schmutz und Rückständen, die sich besonders an der Schale befinden. ( Wobei ich bei Bio-Obst die Apfelschale reichen würde, da darin die meisten Vitamine enthalten sind und das Kauen wichtig für die Zähne und die Verdauung ist.- Aber natürlich nur wenn dein Kind schon Zähne hat)

Nun möchte ich noch auf das Thema Qualität hinweisen.

Es muss nicht unbedingt darum gehen, möglichst viel Blattgrün zu verwenden.Viel interessanter ist die Wahl des Blattgrüns. Ich halte es beispielsweise für sinnvoll, dass eine regelmäßige Abwechslung stattfindet und insbesondere die die reifen Sorten der Jahreszeiten berücksichtigt werden – sprich saisonale Zutaten im Mixer landen, die im Idealfall auch noch aus der Region stammen.

  1. Du solltest zu Beginn nur einzelne Obst- oder Gemüsesorten ausprobieren um Unverträglichkeiten auszuschließen und dein Baby bzw. Kind nicht zu überfordern.
  2. Smoothies sollten sofort getrunken werden, da es bei längerem Stehen zu Vitaminverlusten kommt und es auch zum Anstieg von Keimen kommt.
  3. Die Zubereitung ist schnell und einfach, meist reicht ein herkömmlicher Mixer aus. Solltest du jedoch auch Blattgemüse oder Wildkräuter anbieten wollen empfehle ich schon einen besseren Mixer. Ich habe diesen hier!
  4. Falls du deinem Baby einen selbst hergestellten, grünen Smoothie geben möchtest, dann achte bitte darauf, dass keine zusätzlichen Süßungsmittel enthalten sind, auch kein Honig, Agavendicksaft oder Datteln. Je mehr sich Babies an grüne Nahrung gewöhnen, desto größer die Vorteile für die spätere Entwicklung und Gesundheit.
  5. Babies sollten idealerweise – sofern möglich – solange gestillt werden wie möglich und  man sollte warten bis sie selber ein Interesse an anderen Lebensmitteln zeigen. Pürierte Banane ist sicherlich der Klassiker, später können auch noch weitere Obstsorten zusammen mit der Banane gerieben oder zu einem Brei gemixt werden. Mandelmilch mit Banane wird vermutlich jedes Baby lieben. Es ist sinnvoll auf den Instinkt des Kindes zu vertrauen. Ab einem Alter von 12 Monaten kann man dann kleine Mengen an grünen Bestandteilen mit dem Obst zusammen mixen. Die grünen Smoothies versorgen Dein Baby mit hochwertigen Mineralien, Spurenelementen, lebenswichtigen Aminosäuren, den für die Regulierung der Verdauung wichtigen Faser- bzw. Ballaststoffen, Vitaminen, Enzymen und unzähligen Antioxidantien.
  6. Die praktische Verpackung ist ab jetzt keine Ausrede mehr, denn es gibt wieder befüllbare „Quetschi-Smoothie“ Beutel die einfach zu reinigen sind.                                  

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Am besten ist die Formel für einen guten Smoothie für Kinder:

Obst+  grünes Gemüse+ gesunde Fette

 

So nun kommen wir zu den Goddies auf meiner Seite!

Ein paar Rezepte für dein gesundes Kind und natürlich auch für Dich!Denn Mama oder Papa sollen es sich ja auch gut gehen lassen! Los geht´s mit dem Urlaubsfeeling!

 

 Erdbeer-Bananen Traum Smoothie

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Zutaten

  • 100 Gramm (g) Apfel (geputzt gewogen)
  • 6 große reife Erdbeeren
  • 1 kleine oder ½ große Banane
  • 1 Orange

Zubereitung: Apfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden, Banane schälen und in Stücke schneiden, Erdbeeren waschen, Orange auspressen. Alle Zutaten in einen Mixer geben und fein pürieren.

BerryBaby!

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Zutaten :

Vegetarisch, Gluten frei

  • Bitte Bio- Qualität wählen:
  • 1/4 Avocado
  • 1/2 Banane
  • 1/4 Becher Heidelbeeren
  • 1/4 Tasse Baby Haferflocken
  • 1 Tl geschroteter Leinsamen
  • 1/4 Becher Vollmilchjoghurt
  • 2 Eiswürfel
  • 1/4 Becher Wasser

Sunshine Baby Drink

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Zutaten:

1-2 Pfrisiche oder Nektarinen

1 große Karotte

3 Orangen

1-2 EL Naturjohurt

Zubereitung:

Pfirsiche und Nektarinen waschen, entsteinen und in kleinere Stücke schneiden. Anschließend die Karotten waschen, schälen und ebenfalls in Stücke schneiden. Beides mit dem Joghurt und etwa einem Drittel des Orangensaftes fein pürieren. Dann den übrigen Orangensaft zufügen und untermixen, fertig!

Zaubertrunk

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Zutaten:

1/2 Melone (Galiamelone)

3 mittelgroße Karotten

1 Apfel

1/2 TL Leinöl

nach Belieben: frisch gepresster Zitronensaft

Zubereitung:

Apfel und Karotten gründlich waschen und säubern, den Apfel vom Kerngehäuse befreien. Das Fruchtfleisch aus der Melone herauslösen. Die Karotten und den Apfel mitsamt der Schalte (Bioqualität!) entsaften, Melone ebenfalls entsaften. Am Ende einen halben Teelöffel Leinöl und nach belieben Zitronensaft unterrühren. Am besten sofort genießen, denn dann sind noch am meisten Vitamine enthalten.

Kühler Greenday Smoothie

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Zutaten:

1 Zitrone
1 Avocado
2 Kiwi
1 Apfel
200 ml kaltes Mineralwasser
Eiswürfel

So geht es:

Zunächst presse die Zitrone aus. Dann schneide die Avocado in zwei Hälften und löse den Stein heraus. Nun kannst du mit einem Teelöffel das Fruchtfleisch aus der Avocado herauslösen und sie in ein hohes Gefäß geben. Den Zitronensaft nun dazu geben.

Wenn Du die Kiwis geschält hast, schneide zwei Scheiben ab, die du bei Seite legen kannst. Der Rest wird gewürfelt und ebenfalls in das Gefäß  gegeben. Geschälten, entkernten und gewürfelten Apfel hinzutun.

Jetzt kommt der Mixer zum Einsatz. Anschliessend verteilst Du das Püree auf zwei Gläser. Eiswürfel dazu geben. Die Gläser mit Mineralwasser auffüllen und mit den Kiwi-Scheiben garnieren.

 

Holiday Smoothie

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Zutaten:

1 Mango
½ Bio-Limette
1-2 Orangen
50 ml Kokosmilch

So geht es:

Schäle  die Mango, bevor du das Fruchtfleisch mit einem Messer löst. Dann wasche die Limette heiss ab und reibe die Schale. Von der Orange einen Streifen Schale abschälen und in Stücke schneiden. Die Orangen auspressen – die empfohlene Saftmenge liegt bei 125 ml.

 

Solltest du noch mehr Rezepte suchen und bist selbst auch auf den Geschmack gekommen, dann schau doch einfach hier rein:

Smoothies für Kids

Amelie die kleine Smoothie Fee

Wie Eltern es schaffen, dass ihre Kinder Obst essen

 

Lasst es Euch schmecken!

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Eure Emma Rosenrot!

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Nie wieder Stress beim Essen mit Emma´s Zauberformeln!

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Mit ein paar wenigen Regeln und viel Liebe im Gepäck, kann jeder Elternteil dazu beitragen, dass aus seinem Kind ein Erwachsener wird, der sich bewusst und gesund ernährt und dies auch noch mit Freude macht.

Wie das funktionieren soll?

Ganz einfach- Mit Zauberformeln für Dich und Dein Kind, die keinesfalls einschränken, aber Freude und Genuss am Essen, verantwortungsvoll vermitteln.

Die Zauberformel für Dich:

-Du entscheidest, was (Natürlich, nutzt Du Deine Kenntnisse über gesunde Ernährung),

-wie und

-wann Du Deinem Kind eine Speise anbietest .

-Da Babies sich noch nicht sprachlich mitteilen können, ist es hier wichtig, dass Du die Signale richtig deutest  und rechtzeitig die Mahlzeit  beendest, wenn Dein Kind z. B. die Zunge hinausschiebt oder den Kopf zur Seite dreht.

-Du sorgst für gemütliche Atmosphäre und isst selbst genussvoll mit.

Die Zauberformel für Dein Kind:

Dein Kind entscheidet,

-ob und

-wieviel es davon essen will.

-Dein  Kind setzt sich mit an den Tisch, darf jedoch aufhören, wenn es genug gegessen hat.

-Es darf so viel und auch während dem Essen trinken wie es will.

( Bitte nur Wasser oder ungesüßten Kindertee)

Gemeinsam vereinbarte Verhaltensregeln bzw. die Erklärung warum man sich bei Tisch entsprechend verhält, werden von allen eingehalten.. natürlich auch von Dir! ( Denk´ daran, das Essen sollte etwas sein, auf das sich dein Kind freut, versuche eine liebevolle  und freundliche Atmosphäre entstehen zu lassen. )

Diese Regeln gelten vom Baby bis zum Jugendlichen.

 

Warum Kinder Süßes so gerne haben:

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Da Dein Kind bereits im Mutterleib von süßer amniotischer Flüssigkeit umgeben war, bevorzugt es durch diese Lernerfahrung, von Geburt an, süße Speisen und es liegt an Dir, Deinem Kind auch andere Geschmackserfahrungen zu ermöglichen.

Die Geschmacksknospen Deines Babies sind zwar schon alle veranlagt, jedoch muss das Gehirn Deines Kindes erst lernen, die verschiedenen Geschmäcker richtig im Gehirn zuzuordnen.

Das verlangt von Dir die Geduld, Speisen öfters anzubieten, auch wenn sie anfangs abgelehnt werden.

 

Haben kleine Kinder wirklich eine angeborene Fähigkeit, das richtige Essen auszuwählen und zwar in der richtigen Menge?

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Bereits 1928 interessierte sich die Ärztin Clara Davis sehr für dieses Thema .

Drei Waisenkinder namens Earl, Donald und Abraham , die allesamt zwischen 7 und 9 Monaten alt und bis dahin voll gestillt wurden, sind zum damaligen Zeitpunkt im Krankenhaus aufgenommen worden und an Ihnen wurde dieses außerordentlich spannende Experiment durchgeführt.

Sechs Monate lang bekamen die Kinder zu jeder Mahlzeit ein Tablett mit zehn verschiedenen Speisen. Es befanden sich darauf Fleisch, Fisch, Getreide, Eier, Früchte, Gemüse  und vieles mehr .

Alles wurde roh oder gekocht aber nicht verarbeitet angeboten. Das bedeutet keine Endprodukte wie Nudeln oder Brot etc.

Die Lebensmittel wurden auch nicht miteinander vermischt ( z.B. Suppe)

Eine beobachtende Krankenschwester, die sich nicht beteiligte und eingriff, wog am Ende der Mahlzeit die übrig gebliebenen Portionen.

Die Kinder durften sich den Mahlzeiten selbst bedienen und mit den Fingern essen.

Alle Kinder waren nach 6 Monaten in bester gesundheitlicher Verfassung und hatten sich offenbar eine optimale Kombination von Lebensmitteln für grandioses Wachstum, Erscheinung und Aktivität sowie Gewichtszunahme, zusammengestellt.

Kann man aus diesem Experiment schließen, dass sich die drei Kinder ganz bewusst selbst die gesunden Nahrungsmitteln herauß gesucht haben und somit Experten sind für die eigene Ernährung?

Definitiv nein!- Denn wie Dir bestimmt aufgefallen ist, fehlten ein paar Dinge auf dem Tablett-

Schokolade, Eiscreme, Kuchen, Pommes, Zucker und vieles mehr was ungesund ist und dies bedeutet, einzig und allein-

Wir sind dafür verantwortlich , was für unsere  Kinder gekauft, angeboten und zubereitet wird!

Aus diesem von uns besorgten und zubereiteten Angebot kann das Kind frei wählen und dieses Angebot sollte natürlich gesund sein.

Ein Schwank aus der Praxis…..

Ich selbst habe in der Praxis ein essgestörtes Kleinkind beobachten dürfen. Dieses Kind ernährte sich ausschließlich von Schokolade, Pommes und Pizza. Die Mutter war sehr verzweifelt. Das Kind gebärdete sich und schrie vor Zorn, wenn es nicht seine Lieblingsspeisen erhielt. Die Mutter gab aus Verzweiflung irgendwann nach und die „Naschlade“ wurde geöffnet, damit wenigstens irgendein Lebensmittel im Kind landete. Es begann ein Teufelskreis der sich leider bis in das 10. Lebensjahr zog. Aber wer füllte nur diese „Naschlade“ immer wieder bis oben hin an?

Siehst du schon wo der Haken ist? Hast du erkannt wo das Problem liegt?

Das Problem liegt in genau diesem einen Moment, indem Du die Entscheidung abgibst und zwar an Dein Kind, dass noch nicht wissen kann, was sein kleiner Körper dringend zum Wachsen und Reifen braucht und die süßen Speisen bevorzugt.

Vielleicht bevorzugt es auch Fettiges, aber in genau diesem einen Moment indem  Du einkaufst und  diese Speisen in den Einkaufwagen legst, sie an der Kasse bezahlst und nach Hause trägst, gibst Du vor, was Dein Kind auf seinem Teller hat.

Nein, nein- Ich weiß was Du jetzt denkst!-

Ich bin keine von denen, die nur gesund essen und sich nie etwas gönnen und dem Kind auch nicht. Ich bin dafür, auch einmal etwas zu genießen und auch einmal etwas Ungesundes zu essen.

Aber! -Genießen bedeutet für mich, dass es etwas Besonderes ist und nicht jeden Tag auf den Tisch kommt.

Und ich wiederhole mich noch einmal, Du allein hast die Wahl und die Pflicht Deinem Kind, dass anzubieten, was es braucht.

Der Versuch mit der Versuchung

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Es gab eine Reihe von Versuchen mit Ratten zum Thema Ernährung.

Ratten lieben wie wir Menschen, alles was süß und fettig ist. Bei diesem „Versuch mit der Versuchung“, bot man Ratten alle möglichen fettigen und süßen Speisen an und die Ratten hörten nicht wie sonst auf zu essen sondern überfraßen sich und nahmen doppelt so schnell zu wie die Ratten, die ihr gewohntes Futter bekamen.

Bei diesem Experiment wurde verdeutlicht, dass bei genug Zucker und Fett „vergessen“ wird, wann man satt ist und somit zunimmt.

Wie kann ich das gesunde Essen interessant machen für mein Kind?

 

Ich denke gerne zurück, an die Zeit im Kindergarten, wenn wir Brote zum Leben erweckten und mit Paprika und Tomaten lustige Gesichter auf Brote zauberten.

Mit etwas Kreativität und Humor entstehen oft wunderschöne Speisen und diese laden das Kind ein, seine Sicht der Welt auf das Essen auszuweiten.

In dem Buch „Meine Suppe ess´ ich gern!“ von Laura Annert entdeckt man die eine oder andere Speise dekoriert mit ungewöhnlichen Utensilien die die Phantasie anregen und das Kinderherz beim Jausnen höher schlagen lassen.

Hier geht´s zum Buch

 

Auf youtube gibt es ebenfalls richtige Künstler im Bezug auf gesunde Rezepte unter den Eltern und Nichteltern die ich Dir nicht vorenthalten möchte:

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Mahlzeit! Wünscht Dir Deine Emma Rosenrot!

 

 

 

 

 

Alles aufessen Schatz!

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Wenn das alles vorbei ist mit dieser furchtbar teuren Fläschchennahrung, was dann? Wie geh ich es an?Wie führe ich das Kind in die Welt des Geschmacks ein?

Und was bedeutet der neueste Trend led weaning von dem man dauernd etwas liest und hört?

Tja, zunächst einmal bevor alle wieder die Augen rollen, muss ich zugeben, dass ich zu der Sorte der bösen Skeptikern gehöre, wenn wieder jemand einen neuen Trend glaubt erfunden zu haben und dazu den auch noch auf englisch hier einführt….

Natürlich hat niemand, niemals zuvor sein Kind am Tisch einfach ohne die Nahrung zu pürieren, kosten lassen…….Deswegen gibt es ja auch den neuesten Trend-led weaning……

Led weaning – zu deutsch- die babybestimmte Beikosteinführung wollte ich mir heute mal genauer ansehen und so hab ich mich durch einige Webpages geforstet um für Euch das Wichtigste, das Ausschlaggebendste heraußzusuchen.

Zunächst einmal sei vorweg genommen, Stillen ist die beste und gesündeste Form der Erährung für die ersten 6 Monate deines Kindes, und da du, solltest du stillen, dich unterschiedlich ernährst, bedeutet das für dein Kind, dass deine Milch immer anders schmeckt.
Zudem bestimmt beim Stillen, dein Kind selbst, wieviel und wann es trinkt was ja gut ist und meiner Meinung nach so sein sollte.

Eigentlich ein ganzes Leben lang wäre es wünschenswert, wenn man Kinder entscheiden lässt, wann sie satt sind- es sei´denn man möchte Ihr natürliches Sättigungsgefühl zerstören.

Wie funktioniert led- weaning bei deinem Kind?

Zunächst wird der Explorationsdrang deines Kindes, ja seine Neugier genützt, um zu erforschen, was feste Nahrung zu bieten hat. Diese Entdeckungen sollten nicht mit dem Milchmahlzeiten zusammenfallen. Dies macht die Herangehensweise entspannter für alle Parteien.

Kann mein Kind sich verschlucken?

Laut diversen Webpages die lead wenaing hochloben, ist dies nicht möglich, da es eher Babies passiert, die die Nahrung vom Löffel in den Rachen zu saugen.Laut diesen Seiten ist es sogar fast unmöglich, da Kinder erst Dinge in den Mund stecken und kauen und somit Richtung Rachen bewegen, wenn sie auch motorisch dazu in der Lage sind, Nahrung zu greifen.

Fest steht ich habe in diversen Foren besorgte Eltern schreiben gesehen, die genau dieses Problem mit dem Verschlucken ansprechen. Meine Meinung dazu ist, es wäre gut zu erörtern, ab wann es überhaupt sinnvoll ist feste Nahrung anzubieten und wann es deutlich zu früh für ein Babies ist.Ich persönlch traue dem nicht ganz so.
Auf den Hompages wird jedenfalls davor gewarnt Babies zu „helfen“, wenn sie selbst noch nicht in der Lage dazu sind, die Nahrung zum und in den Mund zu führen.
Laut der webpage  www.kinderarzt-moedling.at ist dies zwischen dem 4.-6. Monat möglich.
Sollte dein Kind allergiegefährdet sein, beginne bitte erst ab dem 6. Lebensmonat mit Beikost.
Entgegen bisher üblicher Empfehlungen gibt es keine strikte Beikostabfolge.

Viel wichtiger ist langsames und schrittweises Vorgehen. In den neuen Empfehlungen wird auch nicht wie bisher von sogenannten allergenen Lebensmitteln abgeraten. Dem aktuellen Stand der Wissenschaft zufolge hat das Meiden allergener Lebensmittel keinen vorbeugenden Effekt. So können in der Beikost Fisch, Eier oder Nüsse durchaus verwendet werden – natürlich in babygerechter Zubereitungsform. Fischgerichte im ersten Lebensjahr können sogar vor der Entwicklung allergischer Erkrankungen schützen. Gut geeignet sind Fische wie Saibling, Lachs und Forelle. Weniger eignen sich fettreiche Fische wie Thunfisch, Schwertfisch, Heilbutt und Hecht aufgrund möglicher Schwermetallbelastung.

Nüsse sollten nur in geriebener Form und vermischt mit Brei verwendet werden. So besteht keine Einatmungs- bzw. Erstickungsgefahr.

Das solltest du bei der Beikost beachten:

Zu Beginn der Beikost sind gut verfügbare Eisen- und Zink-Quellen wie Fleisch und Getreide wichtig.
Kombiniere eisenhaltige Lebensmittel mit Vitamin-C-reichem Obst und Gemüse (z.B. Beeren, Fenchel, Brokkoli).
Beikost in gedünsteter, warmer und pürierter Form sowie in kleinen Mengen geben.

Salz, Zucker, Honig und Süßungsmittel sind für Säuglinge nicht geeignet!

Die Tageszeit der Beikostgabe – ob morgens, mittags oder abends – sollte den Vorlieben des Babys entsprechen.
Achte bei der Zubereitung von Babykost auf Hygiene. Wichtig ist das Durchgaren von Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und Eiern.
Da Kinder, die selbst entscheiden können, was sie zum Mund führen anscheinend eine weitere Bandbreite von Nahrungsmitteln akzeptieren und ausprobieren, sei hier angemerkt, dass auch hier Abstand von fast Food und salz-, sowie zuckerhaltigen Speisen und Getränken Abstand genommen werden sollte und den Weisungen einer gesunden Ernährung Folge zu leisten wäre.
Davon abgesehen gibt es bei Babys, die mindestens sechs Monate alt sind, keine Notwendigkeit, die Nahrungsmittel, die ihm angeboten werden weiter einzuschränken, solange es keine Allergien in der Familie gibt und keine bekannte
oder vermutete Verdauungsstörung.

Obst und Gemüse sind ideal, härtere Sorten sollten kurz gegart werden, so dass sie weich genug sind um gekaut zu werden.
Die Nahrung sollte nicht in Stücke geschnitten werde, die Größe der Babyfaust wäre optimal für das Kind.
Babies brauchen zum Kauen und Beißen der Nahrung keine Zähne, die Kauleisten sind laut diverser Seiten absolut ausreichend.

-Jetzt bin ich auch neugierig, aber Mia ist ja erst 2 Monate als, also kann ich euch noch nicht berichten welche Erfahrungen ich mit led weaning machen konnte…….

 

Was ist mit Kindern die gestillt werden?

Zunächst einmal wäre zu sagen, das Kinder die gestillt werden ihre Flüssigkeitszufuhr selbst regulieren und nicht zusätzliche Getränke benötigen. Kinder die mit der Flasche ernährt werden, benötigen sehr wohl  Flüssigkeit, am besten wasser oder ungesüßten Babytee.
Stillkinder können bei led -weaning also selbst entscheiden ob sie feste Nahrung möchten oder an die Brust, und wann sie die Brustmahlzeiten durch feste Kost ersetzen

Die Grundregeln von baby led- weaning:

1. Das Kind darf daran teilhaben wenn ein Familienmitglied isst, sobald es Interesse dafür zeigt
2. Das Kind sollte in aufrechter Position daran teilhaben.
3. . Fang damit an, dass du dem Baby Essen anbietest, das die Form von Pommes (also einen „Griff“) hat. Soweit möglich, und wenn sie geeignet sind, biete deinem Baby die gleichen Nahrungsmittel an, die du auch isst, so
dass es das Gefühl hat dazu zu gehören.
4. Biete untschiedliche Nahrungsmittel an
5. Erwarte nicht, dass dein Baby bei den ersten paar Gelegenheiten überhaupt etwas isst. Wenn es entdeckt hat, dass diese neuen Sachen gut schmecken, wird es anfangen sie zu kauen und später auch runter zu schlucken.
6. Ein junges Baby wird noch nicht jedes Stück komplett aufessen
7. Biete Essen, das das Baby abgelehnt hat, später erneut an – Babys ändern ihre Meinung oft und akzeptieren dann Essen, das sie anfangs abgelehnt hatten.
8. Lass dein Baby mit dem Essen nie alleine
9. Biete keine Nahrungsmittel an, die offensichtlich eine Gefahr bedeuten, wie z.B. Erdnüsse.
10. Biete kein Fast Food an, keine Fertiggerichte und keine Mahlzeiten mit Salz oder Zuckerzusatz.
11. Biete Wasser aus einem Becher an, aber sei unbesorgt, wenn dein Baby kein Interesse daran zeigt. Insbesondere gestillte Babys werden meist einige Zeit weiterhin alle Flüssigkeit, die sie benötigen, aus der Muttermilch beziehen.
12. Sei auf das Chaos vorbereitet! Eine saubere Plastikfolie auf dem Boden unter dem Hochstuhl schützt den Teppich und macht das Aufräumen einfacher. Sie gibt dir außerdem die Möglichkeit, heruntergefallenes Essen zurück zu geben, so dass weniger Essen verschwendet wird.

Hier möchte ich einwenden, dass dies für 4 Monate alte Kinder schwer wird, da es kaum 4 monatige Babies gibt die schon alleine sitzen können und somit haben diese meiner Meinung nach nichts in einem Hochstuhl verlohren……Die Rückenmuskulatur des Kindes ist mit 4 Monaten auf keinen Fall genug ausgereift um es in einen Hochstuhl zu setzen.

13, Erlaube deinem Baby weiterhin so oft und so lange zu gestillt zu werden, wie es will. Sei darauf vorbereitet, dass sein Schema sich ändert, wenn es anfängt mehr feste Nahrung zu essen.

14. Wenn du in der Familie Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien oder Verdauungsprobleme haben, besprich diese Methode der Beikosteinführung mit deinem Kinderarzt/Ihrer Hebamme, bevor du damit anfängst.

15.Schlussendlich: Hab Freude daran zu sehen, wie dein Baby Essen kennenlernt – und dabei seine hand- und mundmotorischen Fähigkeiten entwickelt!

Falls Euch diese Methode der babybestimmten Beikosteinführung interssiert- hier gehts zur Fachliteratur:

 

 

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Hier gehts zum Buch 1:

Hier gehts zum Buch 2:

 

Tja schreibt mir doch, wie es euch ergangen ist, falls ihr led-weaning ausprobiert habt- ich freue mich über eure Erfahrungen.

Ich persönlich bin hinsichtlich dieser Methode vielleicht etwas voreingenommen, da ich gerne ein noch 4-6 monatiges Baby unterstütze beim Essen und auch die Nahrung als etwas betrachte, dass man wertschätzt und nicht für Experimente benutzt.

Manche mögen mich jetzt als engstirnig, gar´ altmodisch betrachen- Ich halte das aus!

Sollte Nahrung beim jungen Kind zu Boden fallen, weil es mit dem Löffel noch nicht gut umgehen kann, wenn es schon selbst damit isst, finde ich das in Ordnung. -Ich nehme jedoch Abstand davon, einem Kind Nahrung in die Hand zu drücken und dann abzuwarten was passiert um dann stolz zu erzählen: „Mein Kind wird nach neuesten led- weaning Methode ernährt.“

Ich  kann auch einem Kind verschiedene Lebensmittel anbieten, wenn ich led- wening nicht praktiziere. Ich kann es bei der Aufnahme unterstützen und auch hier die Grenzen des Kindes und seinen Geschmack akzeptieren und lustvoll an das Thema Ernährung heranführen.

Nicht alles müssen meiner Meinung nach Babies schon selbständig können, und ich drücke auch meine Zuneigung beim liebevollen Füttern des Kindes aus.

Füttern fällt für mich auch in den Bereich Pflege und Führsorge des Kindes.

Ich kann nicht sagen, dass ich nicht offen bin led- weaning zu probieren, aber ich denke dabei an ältere Kinder, nicht an bereits 4 monatige Babies.

Wie seht Ihr das?

img_1280-1                                           Eure Emma Rosenrot