Nie wieder Stress beim Essen mit Emma´s Zauberformeln!

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Mit ein paar wenigen Regeln und viel Liebe im Gepäck, kann jeder Elternteil dazu beitragen, dass aus seinem Kind ein Erwachsener wird, der sich bewusst und gesund ernährt und dies auch noch mit Freude macht.

Wie das funktionieren soll?

Ganz einfach- Mit Zauberformeln für Dich und Dein Kind, die keinesfalls einschränken, aber Freude und Genuss am Essen, verantwortungsvoll vermitteln.

Die Zauberformel für Dich:

-Du entscheidest, was (Natürlich, nutzt Du Deine Kenntnisse über gesunde Ernährung),

-wie und

-wann Du Deinem Kind eine Speise anbietest .

-Da Babies sich noch nicht sprachlich mitteilen können, ist es hier wichtig, dass Du die Signale richtig deutest  und rechtzeitig die Mahlzeit  beendest, wenn Dein Kind z. B. die Zunge hinausschiebt oder den Kopf zur Seite dreht.

-Du sorgst für gemütliche Atmosphäre und isst selbst genussvoll mit.

Die Zauberformel für Dein Kind:

Dein Kind entscheidet,

-ob und

-wieviel es davon essen will.

-Dein  Kind setzt sich mit an den Tisch, darf jedoch aufhören, wenn es genug gegessen hat.

-Es darf so viel und auch während dem Essen trinken wie es will.

( Bitte nur Wasser oder ungesüßten Kindertee)

Gemeinsam vereinbarte Verhaltensregeln bzw. die Erklärung warum man sich bei Tisch entsprechend verhält, werden von allen eingehalten.. natürlich auch von Dir! ( Denk´ daran, das Essen sollte etwas sein, auf das sich dein Kind freut, versuche eine liebevolle  und freundliche Atmosphäre entstehen zu lassen. )

Diese Regeln gelten vom Baby bis zum Jugendlichen.

 

Warum Kinder Süßes so gerne haben:

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Da Dein Kind bereits im Mutterleib von süßer amniotischer Flüssigkeit umgeben war, bevorzugt es durch diese Lernerfahrung, von Geburt an, süße Speisen und es liegt an Dir, Deinem Kind auch andere Geschmackserfahrungen zu ermöglichen.

Die Geschmacksknospen Deines Babies sind zwar schon alle veranlagt, jedoch muss das Gehirn Deines Kindes erst lernen, die verschiedenen Geschmäcker richtig im Gehirn zuzuordnen.

Das verlangt von Dir die Geduld, Speisen öfters anzubieten, auch wenn sie anfangs abgelehnt werden.

 

Haben kleine Kinder wirklich eine angeborene Fähigkeit, das richtige Essen auszuwählen und zwar in der richtigen Menge?

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Bereits 1928 interessierte sich die Ärztin Clara Davis sehr für dieses Thema .

Drei Waisenkinder namens Earl, Donald und Abraham , die allesamt zwischen 7 und 9 Monaten alt und bis dahin voll gestillt wurden, sind zum damaligen Zeitpunkt im Krankenhaus aufgenommen worden und an Ihnen wurde dieses außerordentlich spannende Experiment durchgeführt.

Sechs Monate lang bekamen die Kinder zu jeder Mahlzeit ein Tablett mit zehn verschiedenen Speisen. Es befanden sich darauf Fleisch, Fisch, Getreide, Eier, Früchte, Gemüse  und vieles mehr .

Alles wurde roh oder gekocht aber nicht verarbeitet angeboten. Das bedeutet keine Endprodukte wie Nudeln oder Brot etc.

Die Lebensmittel wurden auch nicht miteinander vermischt ( z.B. Suppe)

Eine beobachtende Krankenschwester, die sich nicht beteiligte und eingriff, wog am Ende der Mahlzeit die übrig gebliebenen Portionen.

Die Kinder durften sich den Mahlzeiten selbst bedienen und mit den Fingern essen.

Alle Kinder waren nach 6 Monaten in bester gesundheitlicher Verfassung und hatten sich offenbar eine optimale Kombination von Lebensmitteln für grandioses Wachstum, Erscheinung und Aktivität sowie Gewichtszunahme, zusammengestellt.

Kann man aus diesem Experiment schließen, dass sich die drei Kinder ganz bewusst selbst die gesunden Nahrungsmitteln herauß gesucht haben und somit Experten sind für die eigene Ernährung?

Definitiv nein!- Denn wie Dir bestimmt aufgefallen ist, fehlten ein paar Dinge auf dem Tablett-

Schokolade, Eiscreme, Kuchen, Pommes, Zucker und vieles mehr was ungesund ist und dies bedeutet, einzig und allein-

Wir sind dafür verantwortlich , was für unsere  Kinder gekauft, angeboten und zubereitet wird!

Aus diesem von uns besorgten und zubereiteten Angebot kann das Kind frei wählen und dieses Angebot sollte natürlich gesund sein.

Ein Schwank aus der Praxis…..

Ich selbst habe in der Praxis ein essgestörtes Kleinkind beobachten dürfen. Dieses Kind ernährte sich ausschließlich von Schokolade, Pommes und Pizza. Die Mutter war sehr verzweifelt. Das Kind gebärdete sich und schrie vor Zorn, wenn es nicht seine Lieblingsspeisen erhielt. Die Mutter gab aus Verzweiflung irgendwann nach und die „Naschlade“ wurde geöffnet, damit wenigstens irgendein Lebensmittel im Kind landete. Es begann ein Teufelskreis der sich leider bis in das 10. Lebensjahr zog. Aber wer füllte nur diese „Naschlade“ immer wieder bis oben hin an?

Siehst du schon wo der Haken ist? Hast du erkannt wo das Problem liegt?

Das Problem liegt in genau diesem einen Moment, indem Du die Entscheidung abgibst und zwar an Dein Kind, dass noch nicht wissen kann, was sein kleiner Körper dringend zum Wachsen und Reifen braucht und die süßen Speisen bevorzugt.

Vielleicht bevorzugt es auch Fettiges, aber in genau diesem einen Moment indem  Du einkaufst und  diese Speisen in den Einkaufwagen legst, sie an der Kasse bezahlst und nach Hause trägst, gibst Du vor, was Dein Kind auf seinem Teller hat.

Nein, nein- Ich weiß was Du jetzt denkst!-

Ich bin keine von denen, die nur gesund essen und sich nie etwas gönnen und dem Kind auch nicht. Ich bin dafür, auch einmal etwas zu genießen und auch einmal etwas Ungesundes zu essen.

Aber! -Genießen bedeutet für mich, dass es etwas Besonderes ist und nicht jeden Tag auf den Tisch kommt.

Und ich wiederhole mich noch einmal, Du allein hast die Wahl und die Pflicht Deinem Kind, dass anzubieten, was es braucht.

Der Versuch mit der Versuchung

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Es gab eine Reihe von Versuchen mit Ratten zum Thema Ernährung.

Ratten lieben wie wir Menschen, alles was süß und fettig ist. Bei diesem „Versuch mit der Versuchung“, bot man Ratten alle möglichen fettigen und süßen Speisen an und die Ratten hörten nicht wie sonst auf zu essen sondern überfraßen sich und nahmen doppelt so schnell zu wie die Ratten, die ihr gewohntes Futter bekamen.

Bei diesem Experiment wurde verdeutlicht, dass bei genug Zucker und Fett „vergessen“ wird, wann man satt ist und somit zunimmt.

Wie kann ich das gesunde Essen interessant machen für mein Kind?

 

Ich denke gerne zurück, an die Zeit im Kindergarten, wenn wir Brote zum Leben erweckten und mit Paprika und Tomaten lustige Gesichter auf Brote zauberten.

Mit etwas Kreativität und Humor entstehen oft wunderschöne Speisen und diese laden das Kind ein, seine Sicht der Welt auf das Essen auszuweiten.

In dem Buch „Meine Suppe ess´ ich gern!“ von Laura Annert entdeckt man die eine oder andere Speise dekoriert mit ungewöhnlichen Utensilien die die Phantasie anregen und das Kinderherz beim Jausnen höher schlagen lassen.

Hier geht´s zum Buch

 

Auf youtube gibt es ebenfalls richtige Künstler im Bezug auf gesunde Rezepte unter den Eltern und Nichteltern die ich Dir nicht vorenthalten möchte:

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Mahlzeit! Wünscht Dir Deine Emma Rosenrot!

 

 

 

 

 

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