DIY- Flubberseife für die Badewanne

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Diese Seife ist keine normale Seife- denn sie wird deinem Kind so viel Spaß machen, dass es gar nicht mehr aus der Badewanne hinauß will!

Sie sieht aus wie Flubber und du kannst sie in jeder Farbe einfärben die dir gefällt.

Du brauchst:

1.½ Tasse Maisstärke

2. 3 Teelöffel  Sonnenblumenöl

4. Ein transparentes Duschgel für den ganzen Körper

5.  Lebensmittelfarbe nach Wahl

6. Eine große Schüssel zum Verrühren und einen Kochlöffel

Zubereitung:

Zunächst leerst du die Maisstärke in die Schüssel und fügst das Öl hinzu.

Danach kannst du das Duschgel dazu gießen und ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe.

Nun musst du gut umrühren!

Zuerst wird die Masse wie ein Cupcake –Icing aussehen bis sie schließlich die Struktur von Play Doh Knetmasse annimmt.

Dann ist sie genau richtig und zur Flubberseife geworden!

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Viel Spaß in der Badewanne wünscht Emma Rosenrot!

 

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Das natürliche DIY-Desinfektionsmittel

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Wenn man Mutter wird und man zu Hause ein kleines Baby hat und sich viel Besuch ansagt, so hat man oft Sorge, dass das noch sehr empfindliche Baby durch Keime etc. schneller krank wird.

Ich selbst bin aber auch kein Anhänger der Chemiebomben und lehne zu viel Desinfektionsmittel ab.

Nun gut, was kann man also machen um sich und das Kind vor Keimen zu schützen und dabei seine Hände gut duftend zu pflegen?

Genau! Man kann sich mein Rezept schnappen und einfach ein natürliches Händedesinfektionsmittel selbst mischen:

Alles was ihr benötigt findet Ihr in der nachfolgenden Zutatenliste:

250 ml Aloe Vera Gel

1 Teelöffel Hamamelis -Wasser

½ Teelöffel Teebaumöl

¼ Teelöffel Vitamin E Öl

10 Tropfen 100% ätherisches Öl z. B- Lavendel oder Rose um dem Desinfektionsmittel einen guten Duft zu verleihen

Ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe für Geschwisterkinder etc. und den kleinen Touch Spaß

Eine Pumpflasche und einen kleinen Trichter

Zubereitung:

In ein Gefäß leert ihr einfach alle Zutaten zusammen und füllt das Gemisch in die Pumpflasche.

Ab jetzt pflegst du beim Desinfizieren deine Hände und es riecht auch noch gut.

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Viel Freude damit wünscht dir deine Emma Rosenrot!

1,2,3 windelfrei

    Erst vor einer Woche ca. habe ich ein Video im Netz gesehen, das auch in den sozialen Medien verbreitet wurde und ich bekam dabei sehr beklemmende Gefühle.

    In dem Video ging es darum, wie man sein Kind in 3 Tagen zur Windelfreiheit erzieht, und dass es angeblich ganz einfach sei´.

    Man müsse das Kind nur alle 15 Minuten auf den Topf oder die Toilette setzen und sich sonst nichts vornehmen und hauptsächlich mit dem Kind beschäftigen. Dann sollte man einfach dem Kind ein altes T-Shirt umbinden und nach drei Tagen würde es windelfrei sein.

    Und was ist,wenn es nach drei Tagen nicht funktioniert oder das Kind nicht permanent beim Spielen gestört werden möchte und sich nicht freiwillig auf den Topf setzt, weil es noch nicht so weit ist?

    Immer wieder wurde ich in meiner Praxis als Pädagogin gefragt, wie man das am besten macht, dass das Kind sich von der Windel verabschiedet und trocken wird.

    Aber diese Antwort wäre mir nicht in den Sinn gekommen, denn wenn es so einfach wäre, dann würden mich Eltern nicht immer wieder fragen wie man das am besten macht.

    Um ehrlich zu sein, es gibt die Anhänger der „windelfreien Erziehung“, die auf die klassische Konditionierung von Babies, in dem Fall schwören und ich selbst habe Kinder erlebt die windelfrei erzogen wurden, bin aber nach wie vor der Meinung,man kann sehr viel antrainieren.

    Ich bezweifle auch bei einem Tanzbären und sei er noch so niedlich, dass er sein Tänzchen an der Leine genießt, auch wenn er es bravourös meistert.

    Ehrlich gesagt, war das in diesem Fall kein Spaß, weil ich die Kinder permanent erinnern musste und ich den Eindruck hatte, sie standen stark unter Druck. Im Spiel oder bei Müdigkeit wurde einfach darauf vergessen auf die Toilette zu gehen und schon war es passiert.

    Ich persönlich finde nicht, dass ein Kind sauber ist, wenn man es alle paar Minuten an die Toilette erinnern muss und es sollte auch nicht meine Aufgabe als Pädagogin sein, dies zu tun.

    Das Kind sollte selbst spüren, wann es auf die Toilette muss.

    Hier sind wir jetzt an einem interessanten Punkt angelangt:

    Wann spürt ein Kind eigentlich das es auf die Toilette muss?

    Zwischen 18 und 30 Monaten sind die Beckenbodenmuskulatur und die darin befindlichen Nerven soweit ausgereift, das ein Kind den Harn- und Stuhldrang, je nach Reifung wahrnehmen kann.

    Und hier sage ich bewusst, je nach Reifung.

    Genauso wie das Gehen, das Sitzen etc. ist das Wahrnehmen und Kontrollieren von Harn- und Stuhldrang an die individuelle Reifung deines Kindes gebunden, die du positiv unterstützen kannst aber niemals beschleunigen.

    Kinder mit einem raschen Entwicklungstempo werden ca. ein Jahr früher „sauber“ als Kinder mit einem langsameren Entwicklungstempo. Dieses individuelle Entwicklungstempo ist angeboren und bei vielen Entwicklungsbereichen zu beobachten. Es hat daher keinen Sinn, Kinder zu vergleichen.

    Da die meisten Kinder zwischen 2 ½ und 3 ½ Jahren sauber werden – und dies betrifft bitte nur den Tag und der Großteil davon ca. ein Jahr später auch nachts, braucht man sich erst Gedanken machen und einen Kinderarzt aufsuchen, wenn das Kind älter als 4 Jahre ist und ständig unter Tags einnässt.

    Natürlich wird das eine oder andere sehr junge Kind , wenn es lange genug auf der Toilette sitzt, auch durch Zufall zu einem sichtbaren Ergebnis kommen…

    Aber die Frage die sich mir stellt ist:

    „Warum sich diesen Stress antun und das Kind einem möglichen Frust aussetzen, wenn es körperlich vielleicht noch nicht in der Lage dazu ist seine Ausscheidungen zu kontrollieren?“

    Ich habe so viele Kinder erlebt, die sich beim Zusehen und Beobachten anderer Kinder die Windel eines Tages aufmachten und sie in den Windelkübel schmissen weil sie es auch ausprobieren wollten. Diese Kinder waren meistens ab diesem Tag sauber- auch nachts.

    Eine Psychologin sagte einmal zu mir: „Weißt du Emma, wir Erwachsenen haben immer Macht über unsere Kinder. Wir sind mächtiger mit unserer Kraft und Größe, vom Intellekt oder der Rhetorik.

    Nur in ein paar Punkten kann ein Machtspiel, sollte sich eines ergeben ,zu Gunsten des Kindes ausgehen:- Das Kind ist der Einzige, der Kontrolle hat über die Schließmuskeln und seinen Mund. Und wenn das Kind merkt, dass man es hier auf ein Machtspiel ankommen lässt, wird es gewinnen….

    Da ich persönlich aber nie gegen ein Kind gewinnen wollte, sondern mich gefreut habe, wenn es etwas kann, habe ich also darüber nachgedacht und niemals mehr ein Kind zu irgendetwas diesbezüglich gedrängt- auch nicht „überredet“.

    -Sei es bei der Nahrungsaufnahme noch beim Gang zur Toilette. Diese Punkte sind für mich wichtig und sensibel zu behandeln, weil sie das Kind entscheiden kann und darf.

    Das leidige Thema “Sauberwerden“

    Mit dem „Sauber werden“ hat das Kind eine schwierige Aufgabe zu bewältigen. Es muss etwas, was automatisch abgelaufen ist, stoppen und das Gegenteil machen. Wenn es den Harndrang spürt, muss es den Schließmuskel geschlossen lassen, sich melden, sich ausziehen und sich auf den Topf oder die Toilette setzen.

    Das hier öfters einmal etwas schief läuft ist klar.

    Deswegen ist es wichtig, das Kind nicht mit böser Mimik, Gereiztheit oder abwertenden Worten zu strafen. Geduldig und einfühlsam solltest du das Kind umziehen bzw. das Kind auch einiges selbst umziehen lassen.

    Lobende Worte, wenn das Kind meldet, dass es zur Toilette muss, sind positiv und produktiv, auch wenn etwas daneben gehen sollte.

    Einfühlsame Worte wie:“ Ist ja nicht so schlimm, dass wir es nicht geschafft haben, aber toll, dass du schon spürst das du auf die Toilette musst!“-geben deinem Kind zu verstehen das du es achtest und liebst.

    Lernen gefügig herzugeben oder trotzig zurückzuhalten

    Was geht da psychologisch vor sich, wenn ein Kind vor seinem natürlichen Reifungsprozess zum „Sauberwerden“ erzogen wird?

    Jemand kommt, im allgemeinen die Mutter oder der Vater und verlangt sonderbare Dinge:

    In einer bestimmten Stellung gebracht, soll das Kind an einem bestimmten Ort, zu bestimmter Zeit etwas Bestimmtes hergeben, auch dann, wenn es weder Lust noch den Drang dazu verspürt. Es muss sich anstrengen um das Gewünschte zu produzieren, und es bleibt rätselhaft, weshalb die Eltern am Resultat so interessiert sind, denn das Kind hat für Reinlichkeit noch keinen Sinn.

    Das Kind denkt nicht in Worten, aber es spürt, dass etwas von ihm gefordert wird und es zu Handlungen veranlasst werden soll, die in einem sehr frühen Alter noch fern liegen von seinem Interesse.

    Bei der tausendfachen Wiederholung eines solchen Prozedere, setzt sich das Kind somit mit seiner Umwelt auseinander.

    Es erwirbt eine individuelle Art auf diese Forderung einzugehen-gefügig herzugeben oder trotzig zurück halten.

    Wenn du auf Reinlichkeit versessen bist und zu früh von deinem Kind Sauberkeit forderst, wirst du auch bestimmt sonst dogmatische Forderungen durchsetzen.

    Die Hergabe von Leistung, dankbarer Liebe und Anhänglichkeit wirst du wahrscheinlich ebenso fordern wie die Exkremente deines Kindes. Dabei wirst du aber die eigenständigen kindlichen Bedürfnisse übersehen. Du erzwingst damit abnorme Gefügigkeit beim Hergeben, eine Gehemmtheit beim Behaltenwollen.

    Das Kind lernt somit eine Verzichtshaltung und die Folge ist: Es verlernt „Nein“ zu sagen,- ist opferbereiter und gebebereiter.

    Meistens hat dieses Bedürfnis von Eltern den Hintergrund, dass sie nach außen zeigen möchten wie bemüht sie um Ihr Kind sind und dies würde unterlegt werden mit sichtbaren Erfolgen.

    Die allgemein gültige Norm, was Erfolg oder Misserfolg ist, besteht noch immer darin, dass Kinder früh sauber zu sein haben. Diese Norm bedeutet für viele Eltern ein enormer Druck. Sich diesem Druck zu entziehen ist sehr schwierig.

    Zu der eigentlich kindgerechten Form der Sauberkeitserziehung zu finden ist schwer, jedoch nicht unmöglich.

    Die kindgerechte Form ermöglicht deinem Kind so viel wie möglich eigene Erfahrungen zu machen. Man Interveniert nicht als Elternteil, sondern vertraut darauf, dass das Kind das Bedürfnis hat „groß“ zu werden und anfängt die Verhaltensweisen der Erwachsenen nachzuahmen, sobald es soweit ist. Der Erfolg gehört ausschließlich dem Kind und nicht den Eltern. Diese freuen sich darüber. Es bedeutet jedoch nicht, dass die Eltern das Kind zum gewünschten Verhalten durch Belohnungen, Lob und Anerkennung „verführen“.

    Die windelfreie Erziehung

    Und nun etwas zum Nachdenken bezüglich der windelfreien Erziehung und hier spreche ich bitte nur für mich und meine Ansicht der Dinge:-Jeder möge sich an dieser Stelle eine eigene Meinung bilden.

    Die windelfreie Erziehung ist für mich eine Anleitung zur Verführung des Kindes zur Sauberkeit. Der „Trainingsanfang“ beginnt hierbei im ersten Lebensjahr des Kindes und für das Kind gibt es kein Entrinnen, denn es darf keine eigenen Erfahrungen mit seinem Körper machen. Es soll gezielt dazu hingeführt werden eine Pflicht zu erfüllen, die von oben vorgegeben ist.

    Da in diesem Alter die Kinder weder die psychische noch physische Reife haben um sich gegen dieses Vorhaben zu wehren ist ein Erfolg garantiert.

    Unliebsame Rückschläge werden eingeplant, denn wenn das Kind im zweiten Lebensjahr eine geistige Reifung durchlebt, die es ihm ermöglicht sich zu wehren und „nein“ zu sagen, bleibt der Erfolg meistens aus.

    Was läuft im Körper deines Kindes ab wenn es uriniert?

    Die Harnblase deines Kindes kannst du dir wie einen Luftballon vorstellen, dessen Öffnung nach unten zur Scheide bzw. zum Glied deines Kindes führt.

    In Ihr sammelt sich der Harn, der aus der Niere kommt. Je mehr davon in der Blase ankommt, desto mehr dehnt sie sich. In der Blasenwand befinden sich Nervenenden, welche „erfühlen“ wenn die Blase geleert werden muss- zunächst ist dies beim Säugling ein automatischer Vorgang, der vom Kind noch nicht bemerkt wird. Durch diesen Nervenimpuls wird eine Meldung an das Rückenmark gesendet, das wiederum eine Entleerung der Blase auslöst, was durch ein Zusammenziehen der Blasenwand und einem Öffnen des inneren Schließmuskels der Blase geschieht. Dies ist ein Reflex. Bei einem Säugling geschieht das pro Tag ca. 20 mal .

    Um Kontrolle über diesen Reflex zu erhalten, muss das Kind lernen das Signal der Nervenenden in der Blasenwand richtig zu deuten und das ist für Kinder in Windeln gar nicht so einfach.

    Es muss des weiteren verstehen, dass zwischen dem Erfühlen des warmen Harns in der Körpermitte der ausläuft und dem Gefühl des Harndrangs eine Verbindung besteht.

    Danach muss das Kind die Kontrolle über den äußeren Blasenschließmuskel erlangen, was bedeutet es muss willentlich in der Lage sein, diesen Muskel für einige Minuten geschlossen zu halten.

    Hierfür ist laut Medizinern ein physiologischer Reifegrad des zentralen Nervensystems von nöten.

    Also wie man sieht, gibt es zum frühen „Sauberwerden“ leider nur zwei Möglichkeiten:

    Durch:

    1.“Dressur durch Verführung“ und

    2. „Dressur durch Druck“

    Wenn das Kind krabbeln und laufen lernt, so wird das in den allermeisten Fällen als ein ganz natürlicher Reifungsvorgang angesehen, und die Menschen freuen sich, wenn sich diese Fähigkeiten einstellen. Nur wenige Neurotiker betrachten diese Vorgänge schon als Leistung des Kindes und versuchen durch entsprechende Maßnahmen zu „fördern“

    Beim Sauberwerden sieht die Sache jedoch ganz anders aus.

    Einige Eltern wollen schnell wieder Arbeiten gehen und das Wickeln ist da für manche eine große Belastung bzw., haben in manchen Gebieten die Kindergärten keine Kleinstkindgruppen und nehmen nur „saubere“ Kinder auf. Weiters sind die Windeln für viele einfach teuer und es soll gespart werden.

    Der dritte Aspekt ist, dass noch bei vielen Menschen , besonders bei Verwandten ,Freunden und Nachbarn etc. die Norm gilt:

    „Ein Kind hat früh sauber zu sein und eine gute Mutter/Vater schafft das auch!“

    Wie kann ich mein Kind unterstützen autonom und somit sauber zu werden:

    -Wenn dein Kind den Druck in der Harnblase und im Enddarm spüren kann und sich meldet, dann benötigt es Hilfe von dir. Das Kind muss ja sein Spiel unterbrechen und mit der Bekleidung zurecht kommen. Bequeme Hosen, die sich rasch aus- und anziehen lassen, sind da sehr hilfreich. Aufmunterung durch ein: „Fein!! Dann komm` schnell mit zur Toilette“ und praktische Hilfe beim Ausziehen sowie Gelassenheit bei Missgeschicken sind wichtig.

    -Kinder mit Problemen in der Körperwahrnehmung und Kinder mit Problemen in der Bewegungsentwicklung oder einer Entwicklungsverzögerung in diesem Bereich benötigen mehr Zeit, um die Muskeln des Beckenbodens kontrollieren und gezielt steuern zu können. Und auch die du brauchst dann mehr Geduld und Gelassenheit.

    – Warte mit der Gewöhnung ans Töpfchen, bis dein Kind von selbst Interesse daran zeigt.

    – Greife das Interesse deines Kindes an der Toilette und am Toilettenbesuch der Erwachsenen auf. Lass es dabei sein, wenn das für Dich passt. Lass das Kind die Spülung betätigen.

    – Bring den Topf ins „Spiel“. Das Kind darf sich bekleidet darauf setzen oder mit seinem Lieblingstier „Topferlsitzen“ spielen.

    – Um sich mitteilen zu können, benötigt dein Kind leicht aussprechbare Namen für die Ausscheidungen. Sag z.B. deutlich: „da ist dein AA in der Windel.“ (Natürlich nur wenn es noch sehr jung ist)

    -Das Töpfchen darf für das Kind nicht unangenehm sein. Biete deinem Kind das Töpfchen oder die Toilette mit Kindersitz an, ohne Druck auszuüben. Nur wenn dein Kind von sich aus bereit ist, kann es selbstständig werden.

    -Die Ausscheidungsvorgänge gehören zu den intimen Angelegenheiten von uns Menschen. Rede daher nicht bei Besuchen oder am Telefon über die „Topfgeschichten“ des Kindes. Nur wenn das Kind es selbst will, kann es z.B. Oma und Opa von diesen „Neuigkeiten“ berichten.

    -Belohnungen, Versprechen von Geschenken oder gar Bestrafung bei Missgeschicken haben keinen Sinn und können das „Sauber werden“ sowie die Eltern-Kind-Beziehung belasten.

    -Zeige bei misslungenen Versuchen keine Enttäuschung. Ist das Kind selbst enttäuscht, dann tröste es und mach ihm Mut.

    – Achte auf bequeme Kleidung, die vom Kind leicht aus- und angezogen werden kann.

    – Denke daran, dass dein Kind mit dem „Sauber werden“ sehr beschäftigt ist und gestalte den Familienalltag möglichst regelmäßig.

    – Stelle in der Zeit des „Sauber werdens“ keine zusätzlichen Anforderungen an dein Kind, wie etwa Änderung der Schlafgewohnheiten oder Schnullerentwöhnung,….

    – Plane bei Unternehmungen außer Haus häufige Toiletten-Besuche ein und denke daran, dass jede fremde Toilette eine neue Herausforderung für dein Kind ist.

    -Versuche nicht, dein Kind mit dem Töpfchen vertraut zu machen, wenn es gerade eine einschneidende Veränderung seiner Umwelt erlebt hat, z.B. einen Umzug, ein neues Geschwisterchen oder einen Krankenhausaufenthalt.

    -Reagiere gelassen bei Rückfällen. Selbst wenn dein Kind schon eine Zeit lang zuverlässig sauber und trocken war, kann es in bestimmten Situationen zu Rückfällen kommen. Mache kein Drama daraus. Tröste dein Kind, und sei verständnisvoll, dann sind solche „Pannen“ bald überwunden.

    Alles Liebe, deine Emma Rosenrot!


     

    Das Geheimnis der geduldigen Mütter

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    Meine Nichte weiß einfach wie sie Tante Emma glücklich macht und deswegen verrate ich euch das süßeste Geheimnis der geduldigen Mütter………

    Allein der Name macht mich sowas von ruhig, ja ich würde sagen wir sprechen es gemeinsam aus, nachdem wir im Lotussitz Platz genommen haben:

    „TRIPLE CHCOLATE COOKIESSSSSSSSS“

    und beim „OMMMMMMMMM“ beißen wir hinein.

    Zutaten:

     

    200g Butter

    300 g Staubzucker

    1 großes Ei

    275 g „ self- raising Mehl“  (270 g Mehl+1 EL Backpulver+1 gute Prise Salz)

    75 g Backkakao

    Einen Schuss  Milch

    Eine große Tafel weiße, helle und dunkle Schokolade

    Zubereitung:

    Ofen auf 200 Grad vorheizen.

    Danach Butter und Zucker verrühren bis eine cremige Masse entsteht.

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    Nun das Ei entzwei schlagen und die trockenen Zutaten dazugeben und verrühren.

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    Sollte die Masse zu trocken wirken, gib einen Schuss Milch dazu. Zum Schluss die Schokoladestücke hacken und dazugeben.

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    Auf einem Backpapier verteilst du nun Klekse aus der Schokomasse und backst die Kekse genau 11 Minuten. Bitte nicht zu große Kekse sonst erlebst du eine Schokoladeninvasion.

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    Bitte nicht länger Im Rohr lassen, da die Kekse sonst nach dem Auskühlen zu hart werden. Nun musst du die Kekse 30 Minuten auskühlen lassen.

    „Mhhhhh da bin ich gleich sowas von geduldig!“

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    Du hast es dir verdient! Deine Emma Rosenrot!

     

    DIY Mondsand – Cloud Dough

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    Wenn die Knetmasse langweilig wird und du deinem Kind eine formbare Landschaft anbieten möchtest, bei der es auch Figuren für „Kleine- Welt- Spiele“ verwenden kann, dann ist der Mondsand genau das richtige für dich:

    Vielleicht gestaltet ihr einen Strand, eine Wüste oder eine Landschaft für Dinosaurier…..Lasst eurer Phantasie freien Lauf!

    Alles was ihr braucht ist:

    1 großes Tablett mit Rand

    1 große Schüssel

    1 Becher Maisstärke ( Maizena)

    1 Dose Rasierschaum

    Lebensmittelfarbe je nach Farbintensität und Wunsch

    1/8 Becher Spülmittel

    Zubereitung:

    Einfach alles in der Schüssel mischen und dann wie man möchte auf dem Tablett verteilen.

    Jetzt geht es auch schon los, mit den wilden Dinosauriern oder den Pferden oder was auch immer man in die Landschaft stellen möchte.

    Viel Spaß wünscht Emma Rosenrot!

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    Baby Erstaustattung

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    Was brauche ich wirklich im ersten Monat mit meinem Baby?

    Leider habe ich schon Monate vorher alles besorgt was es nur gibt, aus Angst davor, mir könnte es nach der Geburt schlecht gehen und ich müsste hinaus…. Was auch so war, aber dazu ein anderes Mal….

    Dabei habe ich auch Unmengen an Dingen besorgt, die ich bis jetzt nicht verwendet habe oder nicht in dem Ausmaß wie ich es mir ausgemalt hatte.

    Natürlich ist es schön, wenn das Kinderzimmer fertig ist und man nur mehr auf das Baby warten muss.

    Ich nehme aber einen großen Abstand davon, dass mein Kind das Zimmer in irgendeiner Form momentan benützt.

    Nur der Wickeltisch darin wird verwendet, da Mia die meiste Zeit einfach bei mir oder dem Vater ist.

    Und gerade deshalb möchte ich dir einen Einblick geben, was ich wirklich brauche, und benütze.

    Kleidung:

    Bodies ( Ich liebe die Wickelbodies von H&M, da sie sehr einfach an- und auszuziehen sind und das ist etwas, dass gerade beim kleinen Baby wichtig ist, da es ja noch  keine Körperspannung hat. Ein Body, den man über den Kopf ziehen muss, ist da ein Alptraum, dass könnt Ihr mir glauben.
    Bequeme Hosen oder Strampler mit Füßchen
    Die Strampler sollten immer im Schritt zu öffnen sein, damit du nicht dein komplettes Baby an- und ausziehen musst.
    Socken ( je nach Außentemperatur) Mit warmen Füßchen schläft das Baby besser!- Jedenfalls sagte das meine Mutter und sie hatte wieder einmal recht.
    Haube ( je nach Außentemperatur- Da Babys aber am meisten über den Kopf auskühlen, sollten sie immer eine Kopfbedeckung haben- Im Sommer eben eine Mütze, um vor der Hitze geschützt zu sein)
    Westen die vorne zu schließen sind
    Im Winter- Hosen zum Überziehen
    Im Winter Schianzug,

    Wenn du dein Kind nicht nur im Kinderwagen transportierst sondern auch im Tuch/Trage dann bitte Kleidung aus Wollfleece und Wollwalk.

    Handschuhe, sollte es draußen frisch sein

    Pflege:

    1 Wickeltisch
    Ca. 3 Kapuzen -Handtücher und Waschtücher sowie Waschlappen um die Hautfalten gut reinigen zu können.
    1 Babybadewanne
    Thermometer für das Badewasser
    Wärmelampe für den Wickelplatz/ Ich habe keine, da mein Wickeltisch genau neben dem Heizkörper steht.
    Babybadezusatz, oder du kannst anfangs auch einfach ein Mandelöl nehmen und ins Badewasser geben.
    Baumwollwindeln/ Ich habe insgesamt 30, dann habe ich immer genug in Reserve, falls Mia einmal mehr spuckt
    Eine Creme für den Po
    Windeln in der passenden Größe
    Wickeltischauflage gepolstert
    Feuchttücher bzw. Waschlappen und ein Plastikgefäß für warmes Wasser zum Reinigen deines Kindes
    1 Babynagelschere und eine Nagelfeile, da die Nägel trotz Schneiden sehr scharf sind
    1 Babybürste und einen Babykamm
    Windelkübel und Plastiksäcke
    Fieberthermometer
    1 Körper- und Gesichtspflegecreme für Babys
    Babyöl, falls dein Baby einen Kopfgneis entwickelt kannst du den Kopf vorsichtig einreiben und den Gneis leichter ablösen.
    Wind – und Wettercreme bzw. Sonnencreme mit sehr hohen Lichtschutzfaktor
    Ein Rosenholzstäbchen (Auch wenn ich die Nägel von Mia kurz geschnitten hatte, musste ich die Nägel immer wieder einmal vorsichtig säubern)

    Unterwegs mit dem Baby:

    1 Autositz für Babies

    Wenn du möchtest eine Babytrage oder ein Tragetuch

    1 Kinderwagen
    1 Lammfell oder Lammfellsack ( Im Winter) bzw. ein Wintersack (Ich lege bevor es an eisigen Tagen los geht, immer einen warmen Thermophor in den Wagen und nehme ihn vor dem Ausfahren herauß.)

    1 Babyschianzug
    Haube, Handschuhe
    Decke
    Im Sommer, einen kleinen Sonnenschirm für den Kinderwagen
    Regenschutz aus Plastik
    Wickeltasche (Inhalt in dem Blog :“Was packe ich in meine Wickeltasche“)

    Falls du nicht stillst:

    Babynahrung / Eine Pre Nahrung

    Sollte dein Kind wie meines sehr oft Bauchweh haben ersparst du dir vielleicht die gabe von Entschäumern ( Sab-/Antiflattropfen) wenn du gleich zu einer Comfortnahrung greifst) ich selbst bin auf die Comfortnahrung von Hipp umgestiegen und das Bauchweh hatte ein Ende.
    Fläschchensterilisator
    Fläschenspülmittel ( Ich gebe sie auch in den Geschirrspüler)
    Fläschenbürste
    Babykräutertee ( Ich habe meinen vom dm Alnatura, da Mia anfangs keinen Fencheltee wollte) – Sollte dein Kind öfters Bauchweh haben kannst du die Fläschennahrung auch mit Babykräutertee statt nur mit Wasser zubereiten.
    Nahrungsportionierer ( Ich habe meinen bei Dm recht günstig erworben)
    Thermoskanne für zu Hause und unterwegs
    Wasserkocher
    Fläschchenwärmer ( Aber du kannst natürlich auch das Wasser auf die richtige Temeratur abkühlen lassen nach dem abkochen und abmischen.Wenn du es bereits in der Thermoskanne vorbereitest, dann ist ein Fläschenwärmer nicht unbedingt notwendig)
    Evenetuell Stillhütchen, die haben bei mir aber eher kontraproduktiv gewirkt.Ich würde es wenn ich es jetzt wüsste, immer wieder ohne Hütchen probieren.
    Vielleicht 2-3 Schnuller ( am besten den Blog: „Oh, Du mein Schnuller“ lesen, da gibt es Empfehlungen meinerseits bezüglich der richtigen Schnullerwahl)
    Stillkissen
    Ein großes Kissen zum Anlehnen in der Nacht am Kopfteil deines Bettes
    Ein Schaukelstuhl oder Wippstuhl für den Tag ( Dieser ist wirklich wichtig, da ich viel Zeit darin mit Mia verbringe.

    Falls du Stillst:

    Stilleinlagen, am besten Woll-Seideeinlagen zum Waschen plus Wollwaschmittel
    Brustwarzenpflegecreme gegen wunde Brustwarzen zB.“ Lanolin“ gibt es bei Müller
    Verschiedene T-Shirts zum Stillen und Stillbh´s
    Es gibt auch ein Stillöl von Stadelmann das empfohlen wird- ich halte den Duft jedoch nicht aus

    Stilltee, Milchbildungstee oder Malzbier

    Schlafen:

    Ich habe viel zu früh Gitterbett und Stubenwagen besorgt.

    Letztendlich liegt Mia bei uns im Bett in einem selbstgenähten Nestchen, damit sich niemand darauf legen kann.Wir haben das Bett ganz an die Wand geschoben und Mia liegt in der Ecke, damit sie nicht aus dem Bett purzeln kann.

    Wie man so ein Nestchen näht zeige ich euch im nächsten Blog.

    Dies hat sich am besten bewährt, da sie so lange Schlafphasen bekommen hat und nicht so einsam wie in einem eigenen Bett ist.
    Ein Babyphon ( Ich habe ein Babyphon, finde aber aber die App „Babyphon 3G“ einfach toll wenn man mehrere Smartphones bzw. Tablets besitzt, weil man sich ein Babyphon eigentlich somit ersparen kann.)
    Ein Babyschlafsack, denn dann braucht ihr das Kind nicht zudecken und habt weniger Sorge, dass es sich die Decke über den Kopf zieht
    Ein Nachtlicht

    Tagsüber

    1 Babydecke
    Spielsachen könnt ihr in den nächsten Wochen erst besorgen, denn anfangs ist das Kind mit der Wahrnehmung der Umwelt und der Zuneigung deinerseits bzw. des Partners beschäftigt und zufrieden.

    Ich hoffe ich habe nichts vergessen und konnte Dir ein wenig helfen!

    img_1280 Deine Emma Rosenrot

    Unwiederstehliche Erfindung

    Wer kennt es nicht ?

    Das Kind hat eine volle Windel und man weiß nicht so recht wo man Wickeln soll.

    Gut, in einigen Kaufhäusern ist es kein Problem eine Wickelmöglichkeit zu finden, aber meistens sind die Wickeltische nicht die saubersten und mich schaudert es , wenn ich dort mein Baby trotz Unterlage hinlege.

    Mindesten zwei Tage habe ich jetzt für Euch recherchiert, wo es die wunderbare Wickelkombinationstasche, das absolute Highlight am Babymarkt zu kaufen gibt-

    Und ich weiß jetzt schon, was mir der Postbote demnächst bringt!!!
    Eigentlich bin ich kein Fan von Werbung- wenn ich nicht selbst davon absolut begeistert wäre, denn diese Wickeltasche ist so multifunktional , dass du sie aufklappen kannst und sie auch gleich zum Reisebett, Wickelplatz etc .wird.
    Ich hab dir den Link eingefügt, damit du gar´ nicht erst lange suchen musst, falls du auch zu den „Opfern“ gehörst die dieser tollen Erfindung verfallen sind:

    Wickeltasche

     

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    Video zur Wickeltasche

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    Viel Freude damit wünscht dir deine Emma Rosenrot!